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Allianz räumt Betrug in den USA ein

Allianz räumt Betrug in den USA ein

Eine Fondsgesellschaft der Allianz hat Anleger in den USA und die Aufsicht der Allianz betrogen. Aufsicht? Welche Aufsicht? Es gab anscheinend keine.

Eine Fondsgesellschaft der Allianz hat Anleger in den USA und die Aufsicht der Allianz betrogen. Aufsicht? Welche Aufsicht? Es gab anscheinend keine.

Zum Allianz-Konzern gehören nicht nur Versicherungsgesellschaften, sondern auch eine der größten Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt, die AGI, Allianz Global Investors. Deren Tochtergesellschaft in den USA hat Anleger und Muttergesellschaft nach Strich und Faden betrogen. Die Folge: Die US-Behörden haben saftige Strafen verhängt und der AGI für die nächsten 10 Jahre verboten, in den USA tätig zu werden.

Was war passiert? Das Branchenmagazin der Juristen juve beschreibt es so: „Die von der AGI entwickelten und aufgelegten Structured Alpha-Hedgefonds hatten den Investoren Milliardenverluste gebracht. Die Papiere waren vor allem an große Pensionsfonds verkauft worden, die an eine sichere Anlage glaubten. Doch als die Märkte zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 wackelten, verloren sie einen Großteil ihres Einsatzes.“

Allein die Strafe beträgt 675 Millionen Dollar!

Die verantwortlichen Manager des Fonds in den USA haben nichts ausgelassen. Sie fälschten ihre Zahlen. Mal halbierten sie Verluste, mal verschoben sie Kommas mit der Folge, dass nur noch ein Prozent der Verluste im Zahlenwerk stand. Als die Börsen wegen der Corona-Pandemie in den Keller rauschten ließ sich das nicht länger verheimlichen. Die US-Behörden kannten kein Pardon: „Nun zahlt der Konzern bei den Vergleichen 174 Millionen Dollar als Gewinnabschöpfung an das Justizministerium und 675 Millionen Dollar als Strafe an die Börsenaufsicht.“ berichtet juve. Als Entschädigung für die Anleger, große Pensionskassen, sind 5 Milliarden Dollar fällig. Und aus dem US-Markt haben die Behörden die AIG für ein ganzes Jahrzehnt rausgeschmissen.

Ein wirksames Kontrollsystem hat(te) die Allianz nicht

In der Süddeutschen Zeitung fragt der Fachjournalist Herbert Fromme nach der Verantwortung der Muttergesellschaft.

Unter der Überschrift „Mein Name ist Bäte und ich weiß von nichts“ greift er den Vorstandsvorsitzenden des Allianz-Konzerns persönlich an. „Allianz-Chef Oliver Bäte führt den Konzern offenbar ohne vernünftige interne Kontrollsysteme.“ schreibt er. Und weiter: „Solange die Allianz selbst ordentlich Gewinne machte mit Structured Alpha, hat niemand genauer hingesehen.“ Personelle Konsequenzen außer dem Feuern der betrügerischen Manager in den USA gibt es nicht. Fromme zieht das Fazit: „Damit sendet der Versicherer eine eigentümliche Botschaft an Mitarbeiter, Kunden und Behörden: Wir haben zwar großen Mist gebaut, aber wir können eigentlich nichts dafür.“

Und wie sieht es in Deutschland aus?

In Deutschland verwaltet die Allianz die Anlagen der Lebensversicherungen, die deutsche Versicherte für ihre Altersvorsorge eingezahlt haben. Man kann nur hoffen, dass die Aufsicht von Deutschland nach Deutschland besser funktioniert als von Deutschland in die USA. Sicher sein kann man nicht.

Zum Allianz-Konzern gehören nicht nur Versicherungsgesellschaften, sondern auch eine der größten Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt, die AGI, Allianz Global Investors. Deren Tochtergesellschaft in den USA hat Anleger und Muttergesellschaft nach Strich und Faden betrogen. Die Folge: Die US-Behörden haben saftige Strafen verhängt und der AGI für die nächsten 10 Jahre verboten, in den USA tätig zu werden.

Was war passiert? Das Branchenmagazin der Juristen juve beschreibt es so: „Die von der AGI entwickelten und aufgelegten Structured Alpha-Hedgefonds hatten den Investoren Milliardenverluste gebracht. Die Papiere waren vor allem an große Pensionsfonds verkauft worden, die an eine sichere Anlage glaubten. Doch als die Märkte zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 wackelten, verloren sie einen Großteil ihres Einsatzes.“

Allein die Strafe beträgt 675 Millionen Dollar!

Die verantwortlichen Manager des Fonds in den USA haben nichts ausgelassen. Sie fälschten ihre Zahlen. Mal halbierten sie Verluste, mal verschoben sie Kommas mit der Folge, dass nur noch ein Prozent der Verluste im Zahlenwerk stand. Als die Börsen wegen der Corona-Pandemie in den Keller rauschten ließ sich das nicht länger verheimlichen. Die US-Behörden kannten kein Pardon: „Nun zahlt der Konzern bei den Vergleichen 174 Millionen Dollar als Gewinnabschöpfung an das Justizministerium und 675 Millionen Dollar als Strafe an die Börsenaufsicht.“ berichtet juve. Als Entschädigung für die Anleger, große Pensionskassen, sind 5 Milliarden Dollar fällig. Und aus dem US-Markt haben die Behörden die AIG für ein ganzes Jahrzehnt rausgeschmissen.

Ein wirksames Kontrollsystem hat(te) die Allianz nicht

In der Süddeutschen Zeitung fragt der Fachjournalist Herbert Fromme nach der Verantwortung der Muttergesellschaft. Unter der Überschrift „Mein Name ist Bäte und ich weiß von nichts“ greift er den Vorstandsvorsitzenden des Allianz-Konzerns persönlich an. „Allianz-Chef Oliver Bäte führt den Konzern offenbar ohne vernünftige interne Kontrollsysteme.“ schreibt er. Und weiter: „Solange die Allianz selbst ordentlich Gewinne machte mit Structured Alpha, hat niemand genauer hingesehen.“ Personelle Konsequenzen außer dem Feuern der betrügerischen Manager in den USA gibt es nicht. Fromme zieht das Fazit: „Damit sendet der Versicherer eine eigentümliche Botschaft an Mitarbeiter, Kunden und Behörden: Wir haben zwar großen Mist gebaut, aber wir können eigentlich nichts dafür.“

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In Deutschland verwaltet die Allianz die Anlagen der Lebensversicherungen, die deutsche Versicherte für ihre Altersvorsorge eingezahlt haben. Man kann nur hoffen, dass die Aufsicht von Deutschland nach Deutschland besser funktioniert als von Deutschland in die USA. Sicher sein kann man nicht.

Jürgen Braatz, Jahrgang 1957, Fachjournalist.

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