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Wurde ihre Generali Lebensversicherung verkauft?

Die Generali hat alle ihre Lebensversicherungen verkauft. Die Branche nennt das vornehm „run off“. Auf Deutsch: Die Generali hat ihre Kunden im Stich gelassen und ist vor ihnen weggelaufen.

Die Generali hat alle ihre Lebensversicherungen verkauft. Die Branche nennt das vornehm „run off“. Auf Deutsch: Die Generali hat ihre Kunden im Stich gelassen und ist vor ihnen weggelaufen.

Wer eine Kapitallebensversicherung abschließt, der überlegt sich meistens, zu welcher Versicherung er am meisten Vertrauen hat. Die Generali-Versicherung schien da in der Vergangenheit eine gute Wahl. Auf Fachmessen trat sie mit bombastischen Ständen auf, wollte sogar dem Platzhirsch Allianz Paroli bieten. Aber dann kam vor einigen Jahren die Kehrtwende. Erst stellte die Generali das Neugeschäft ein, dann verkaufte sie alle Kunden an eine sogenannte Abwicklungsgesellschaft.

Die Gesellschaft mit Namen Viridium verwaltet seit Mai 2019 rund vier Millionen Lebensversicherungsverträge, die Kunden mit der Generali abgeschlossen hatten. Angeblich solle sich für die Kunden nichts ändern, auch die Aufsichtsbehörde BaFin fand das alles in Ordnung. Das ist die gleiche BaFin, die in der Wirecard-Affäre so ein schwaches Bild abgegeben hat, dass beide Vorstände zum Rücktritt gezwungen waren.

Nicht ok fanden das aber der Bund der Versicherten und der Bundesverband Finanzdienstleistungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme schrieben sie:

„Verbraucherinnen und Verbraucher haben ihre Lebensversicherungsverträge regelmäßig im Vertrauen auf die Stabilität der gewählten Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Dieses Vertrauen besteht nicht per se in ROPs [Abwicklungsgesellschaften]. Erst recht nicht, wenn die Kundinnen und Kunden erst nach der Bestandsübertragung informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Betroffene Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer müssen zudem hinnehmen, dass ihre Verträge von einem Versicherer weiter verwaltet werden, der aus Sicht der Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer keinem Wettbewerb mehr ausgesetzt ist.“

Beide Verbände forderten ein Recht der Versicherten, ihre Verträge auf eine andere Lebensversicherungsgesellschaft ihrer Wahl zu übertragen und Verträge vorzeitig zu fairen Bedingungen kündigen zu können. Der Appell verhallte aber bisher ungehört.

Wurde ihre Generali Lebensversicherung verkauft

Nicht ok fand das auch Michael A. Hillenbrand, Vorstand des Würzburger Inkassoinstituts Factura. In der Fachzeitschrift DAS INVESTMENT äußerte er:

„Wir alle bekommen in dem Zusammenhang zu hören, dass sich für die Kunden nichts ändern würde“, kommentiert. „Dies ist schlicht nicht möglich, denn die Generali hat verkauft, weil ihr der Verdienst künftig nicht genügt. Der Käufer Viridium will aber auch Geld verdienen.

Unsere Meinung dazu ist, dass es sich eine Run-off-Gesellschaft einfach leisten kann, die Kunden nur mit einem Mindestmaß an Überschüssen zu bedienen, was bei einer Generali zu Reputationsschäden führen würde. Ziel des Run-off ist also den Kunden weniger zuzuführen, als es die Generali müsste, nämlich maximal den Garantiezins.“

Viridium verwaltet übrigens auch 80.000 Verträge der vor rund 17 Jahren pleite gegangenen Mannheimer Lebensversicherungsgesellschaft.

Wer eine Kapitallebensversicherung abschließt, der überlegt sich meistens, zu welcher Versicherung er am meisten Vertrauen hat. Die Generali-Versicherung schien da in der Vergangenheit eine gute Wahl. Auf Fachmessen trat sie mit bombastischen Ständen auf, wollte sogar dem Platzhirsch Allianz Paroli bieten. Aber dann kam vor einigen Jahren die Kehrtwende. Erst stellte die Generali das Neugeschäft ein, dann verkaufte sie alle Kunden an eine sogenannte Abwicklungsgesellschaft.

Die Gesellschaft mit Namen Viridium verwaltet seit Mai 2019 rund vier Millionen Lebensversicherungsverträge, die Kunden mit der Generali abgeschlossen hatten. Angeblich solle sich für die Kunden nichts ändern, auch die Aufsichtsbehörde BaFin fand das alles in Ordnung. Das ist die gleiche BaFin, die in der Wirecard-Affäre so ein schwaches Bild abgegeben hat, dass beide Vorstände zum Rücktritt gezwungen waren.

Nicht ok fanden das aber der Bund der Versicherten und der Bundesverband Finanzdienstleistungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme schrieben sie:

„Verbraucherinnen und Verbraucher haben ihre Lebensversicherungsverträge regelmäßig im Vertrauen auf die Stabilität der gewählten Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Dieses Vertrauen besteht nicht per se in ROPs [Abwicklungsgesellschaften]. Erst recht nicht, wenn die Kundinnen und Kunden erst nach der Bestandsübertragung informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Betroffene Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer müssen zudem hinnehmen, dass ihre Verträge von einem Versicherer weiter verwaltet werden, der aus Sicht der Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer keinem Wettbewerb mehr ausgesetzt ist.“

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Jürgen Braatz, Jahrgang 1957, Fachjournalist.

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